Aktuelles aus der Region

 

 


    

Für mehr Lebensqualität

Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat ein Magazin der Zukunftsinitiative Siegen-Wittgenstein 2020, unter dem Motto "Für mehr Lebensqualität" herausgebracht. Im diesem Magazin finden Sie viele Informationen sowie Unterstützungsangebote des Programms - Leben und Wohnen im Alter - . Mehr dazu lesen Sie am Ende dieser Seite.

 


 

 Internetportal "Wegweiser Demenz" online


Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, den Startschuss für das neue Internetportal "Wegweiser Demenz" gegeben. Es bietet erstmals ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen.


"Menschen mit Demenz brauchen besondere Zuwendung. Wir müssen den Erkrankten eine Stimme geben, pflegende Angehörige unterstützen und Ehrenamtliche in ihrem Engagement bestärken", betonte Kristina Schröder bei der Pressekonferenz am 20. September in Berlin. "Das A und O sind Angebote zur Prävention und zur Hilfe für bereits Erkrankte vor Ort. Das Internetportal Wegweiser Demenz bietet dafür eine gute Grundlage. Gleichzeitig müssen wir die pflegenden Angehörigen unterstützen. Sie brauchen vor allem Zeit für diese Aufgabe - und die möchte ich ihnen mit der Familienpflegezeit geben", so die Bundesfamilienministerin.


In Deutschland leben rund 2,25 Millionen pflegebedürftige Menschen, 1,3 Millionen Menschen sind an Alzheimer oder anderen Formen von Demenz erkrankt. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl der Demenzkranken sogar auf rund 2,6 Millionen erhöhen, sofern bei Prävention und Therapie kein Durchbruch gelingt. Gut zwei Drittel der Demenzkranken werden von Angehörigen zu Hause gepflegt.


Das neu geschaffene Internetportal des Bundesfamilienministeriums bietet unter anderem Informationen zu Therapie-, Pflege- und Hilfsangeboten, zu gesetzlichen Leistungen und den Rechten und Pflichten von Demenzkranken und ihren Angehörigen. Neben Videomaterial, einem Weblog und verschiedenen Ratgeberforen bündelt die Datenbank "Hilfe in meiner Nähe" Adressen, Öffnungszeiten und Ansprechpartner der Anlaufstellen vor Ort, zum Beispiel von Gesundheitsämtern, Pflegekassen oder Tagespflegeeinrichtungen.


Sie finden das Portal unter www.wegweiser-demenz.de

 


 

 Weltalzheimertag 2011

Zum diesjährigen Weltalzheimertag haben die Akteure des „Runden Tisches Demenz“ im Kreis Siegen-Wittgenstein und das Demenz-Servicezentrum Region Südwestfalen im Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. wieder ein umfangreiches Programm mit vielen Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden des Kreises vorbereitet.

 

Der Weltalzheimertag 2011 steht unter dem Motto „Gesichter der Demenz“. Mit diesem Motto soll deutlich werden, wie differenziert die Krankheit „Demenz“ zu betrachten ist, wie unterschiedlich die Lebensformen von Menschen mit Demenz und wie unverwechselbar ihre Lebensgeschichten sind.

 

Die Veranstaltungen bieten Informationsmöglichkeiten und sind eine gute Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch.

 

Am 5. Oktober findet im LŸZ – Medien- und Kulturhaus eine Fachveranstaltung zum Thema „Leben mit Frontotemporaler Demenz“ statt.

 

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer am Ende dieser Webseite zum Download.

 


Bewohner von Pflege- und Wohneinrichtungen werden gut betreut und versorgt:
53 Einrichtungen werden regelmäßig von der Heimaufsicht kontrolliert


„Die Heime in Siegen-Wittgenstein leisten gute Arbeit, die Menschen in den stationären Pflege- und Wohneinrichtungen werden gut versorgt und betreut.“ Mit diesen Worten bilanzieren Kreissozialdezernent Helmut Kneppe und Rolf Schmidt, Serviceleiter Soziales, den Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht für die vergangenen zwei Jahre. Der Bericht wurde jetzt im Sozialausschuss des Kreises vorgestellt. In den derzeit 53 Betreuungseinrichtungen - wie die Einrichtungen seit dem Inkrafttreten des neuen Wohn- und Teilhabegesetzes vor rund 1,5 Jahren heißen - stehen insgesamt 2.880 Plätze zur Verfügung. Zu diesen Betreuungseinrichtungen gehören überwiegend Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Das stationäre Angebot wird ergänzt durch ein Kurzzeitpflegeheim, ein Hospiz und ein ambulant betreutes Wohnangebot für Menschen mit Demenz.


Auch wenn das Gesamtfazit ausgesprochen positiv ausfällt, sind im Berichtszeitraum dennoch auch Mängel festgestellt worden. „Insgesamt 41 anlassbezogene Überwachungen hat es gegeben, was auf den ersten Blick gegenüber den 59 Regelüberwachungen recht hoch erscheint“, sagt Manuela Steger, Mitarbeiterin der Heimaufsicht des Kreises. „Dies ist in erster Linie auf die steigende Bereitschaft zurückzuführen, sich trotz gut funktionierender, interner Beschwerdemanagements in den Einrichtungen an die Heimaufsicht zu wenden“, erläutert ihre Kollegin Heidemarie Pulfrich. Daher seien die Beschwerden in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. Steger und Pulfrich führen dies darauf zurück, dass Bewohner, Angehörige, Betreuer und Bevollmächtigte sowie Beschäftigte ihre Kritik immer selbstbewusster vortragen. Das biete die Chance, schon frühzeitig Mängel anzusprechen und auszuräumen. „Das gelingt uns dann auch in den meisten Fällen. Denn es ist uns als Heimaufsicht und den meisten Betreibern der Einrichtungen ein wichtiges Anliegen, Missständen nachzugehen und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen“, so Helmut Kneppe. Ein schriftlicher Bescheid oder gar eine Betriebsuntersagung waren nicht erforderlich. 


Die Gründe für die Beschwerden bezogen sich zum überwiegenden Teil auf die Pflege- und Betreuungsqualität und das Personal. So wurde beispielsweise bemängelt, dass die neben der Pflege gleichberechtigte soziale Betreuung von Bewohnern zu kurz kommt und dies insbesondere abends, an Wochenenden und an Feiertagen. Ursache ist hierfür hauptsächlich die nicht allzu üppige Personaldecke. Beim Personaleinsatz wurde zudem beanstandet, dass die Einarbeitung neuer Pflegekräfte oft zu kurz komme.


Ihren Bericht nahmen die beiden Mitarbeiterinnen der Heimaufsicht auch zum Anlass, den Blick nach vorne zu richten. Auch künftig werde die Beratung von Bewohnern, Beiräten, Angehörigen, Betreuern sowie Betreibern und Beschäftigten von Betreuungseinrichtungen rund um die Themen „Pflege“, „Betreuung“ und „Versorgung“ zur Qualitätssicherung ein zentraler Arbeitsschwerpunkt sein. Ein weiterer Schwerpunkt solle die Begleitung von Wohn- und Betreuungsangeboten für Menschen mit dementiellen Veränderungen sein.


Den Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht für den Zeitraum 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 finden Sie hier zum Download.

 


 

 „Leben und Wohnen im Alter“ geht online:
Umfassende Informationen und Ratschläge für ältere Menschen und ihre Familien ab sofort im Internet


Ältere Menschen und ihre Angehörigen können sich ab sofort auf der Internetseite www.zukunftsinitiative2020.de umfassend über „Leben und Wohnen im Alter“ in Siegen-Wittgenstein informieren. Dort finden die Nutzer beispielsweise Hinweise auf Veranstaltungen, die speziell für Seniorinnen und Senioren angeboten werden, Tipps, wer bei Garten- und Hausarbeiten unter die Arme greifen könnte oder Informationen über Pflegeleistungen, die es in Wohnortnähe und im gesamten Kreisgebiet gibt. „Eine solch umfassende Bündelung von Angeboten für ältere Menschen auf einer Plattform ist bundesweit einmalig“, machte Landrat Paul Breuer bei der Vorstellung der Internetseite deutlich, die er jetzt gemeinsam mit Kreissozialdezernent Helmut Kneppe und Reiner Jakobs, Programmleiter der Zukunftsinitiative „Leben und Wohnen im Alter“, der Öffentlichkeit vorstellte.


„Wir wollen mit unserer modernen regionalen Sozialpolitik ganz nah an den Menschen sein. Diesen Anspruch stellen wir an uns und so gestalten wir partnerschaftlich gemeinsam mit den Städten und Gemeinden unsere Angebote“, so Helmut Kneppe. Im Zeitalter von web 2.0 gehöre daher die Kommunikation über das Internet selbstverständlich dazu - auch für die ältere Bevölkerungsgruppe.


Der Internetauftritt ist als Informations-, Kommunikations- und Arbeitsplattform angelegt und inhaltlich in drei Blöcke gegliedert: einen Ratgeber-, eine Suche- sowie einen Block zum Thema „Leben und Wohnen im Alter“. Im Ratgeber finden sich umfassende Informationen u.a. zu den Themen „Gesundheitsvorsorge“, „Pflege“ und „Vollmachten“. „Leben und Wohnen im Alter“ zeigt, welche Vorzüge und Stärken das Leben in Siegen-Wittgenstein, gerade für Seniorinnen und Senioren hat. Über die Regionalsuche können schließlich die vielfältigen Dienstleistungsangebote rund um die Pflege und Unterstützung im Alltag abgerufen werden. Diese Struktur wurde gewählt, um sowohl dem Nutzer, der noch nicht weiß, was für ihn oder seinen Angehörigen die richtige Hilfe ist, als auch demjenigen, der auf der Suche nach einem speziellen Hilfs- und Unterstützungsangebot ist, die für ihn wichtigen Informationen bereitzustellen.


Landrat Paul Breuer machte noch einmal die Zielsetzung der Zukunftsinitiative „Leben und Wohnen im Alter“ deutlich, nämlich älteren Menschen so lange wie möglich ein weitgehend selbstständiges Leben zuhause in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Eine Heimunterbringung sollte immer nur die allerletzte Lösung sein. „Das entspricht dem Wunsch der älteren Menschen und entlastet bei einer immer älter werdenden Bevölkerung zugleich auch den Sozialetat des Kreises“, so Breuer. Deshalb haben wir in den letzten Jahren mit den Partnern in den Städten und Gemeinden ein breites Angebot an Hilfs- und Unterstützungsleistungen aufgebaut – ein Prozess, der immer noch weiter geht. Gleichzeitig sind wir aber jetzt auch an dem Punkt, an dem wir diese Angebote bekannter machen wollen“, erläutert der Landrat. „Das Internet ist da für viele Menschen heute das Medium der ersten Wahl.“


Bisher wurden Datensätze von rund 800 professionellen und ehrenamtlichen Anbietern, deren Kontaktdaten beim Kreis, den Städten und Gemeinden bekannt waren, auf der Internetseite hinterlegt. Die – kostenlose – erstellten Profile können und sollten nun durch individuelle Beschreibungen der Leistungen und weitere wichtige Informationen der Anbieter ergänzt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Bilder und Logos hochzuladen. Das ist ein Mehrwert für die im Bereich der Altenhilfe tätigen Institutionen, Vereine, Verbände und Initiativen sowie für die Nutzerinnen und Nutzer des Portals: „Während die einen zielgerichtet über ihre Dienstleistungen informieren und ihre Besonderheiten im Vergleich zu anderen herausstellen können, können ältere Menschen und ihre Angehörigen bequem von zuhause aus für sich eine erste Vorauswahl treffen“, so Jakobs. 


Die bisher eingetragenen 800 Anbieter sind aber erst der Grundstock der Plattform. Wer sich und sein Angebot noch nicht auf der Homepage findet, kann sich jederzeit selbst registrieren und eintragen. „Ich lade jeden im Bereich der Seniorenarbeit und Altenhilfe Tätigen ein, die Chance zu nutzen, die ihm das neue Internetangebot bietet und sich mit einem interessanten und aussagekräftigen Profil genau an seine Zielgruppe zu wenden. Davon profitieren die Anbieter genauso wie die Nutzer, die auf der Suche nach passgenauen Angeboten für ihre Bedürfnisse sind“, so Reiner Jakobs.


Mit der Online-Schaltung von „www.zukunftsinitiative2020.de“ sind die Ideen und Arbeiten, den Internetauftritt als Informations-, Kommunikations- und Arbeitsplattform rund um das Thema „Leben und Wohnen im Alter“ zu einer erfolgreichen Homepage werden zu lassen, aber noch nicht abgeschlossen. So wird zurzeit noch an einem internen Bereich für alle verantwortlichen Akteure der Altenhilfe aus der Region gearbeitet. Das Intranet soll ihnen die Möglichkeit bieten, Informationen auf kurzem Weg auszutauschen und somit alle zeitnah auf denselben Kenntnisstand zu bringen.


„Wie erfolgreich der Internetauftritt wird, so Landrat Paul Breuer, hängt entscheidend davon ab, wie viele Anbieter die Seite als wichtige Plattform für sich erkennen und sich die Zeit nehmen, dort zu präsentieren. Je mehr dies tun, desto interessanter wird die Seite schließlich auch werden.“ Deshalb hofft Breuer nun auf eine rege und breite Beteiligung, sowohl auf Seiten der Anbieter als auch auf Seiten der Nutzerinnen und Nutzer.

 

Sicher und mobil ins Theater "Leben und älter werden in der Stadt Netphen"

Ein spezielles Theaterabonnement für Netphener Senioren initiiert von der Senioren-Service-Stelle der Stadt Netphen in Kooperation mit dem Apollo-Theater Siegen und dem Bürgerbus Verein Netphen e. V.  Eine Übersicht über das Theater-Programm finden Sie im Flyer als Download am Ende dieser Seite.


Gesichter der Demenz  - 1. Thementag Demenz im Rathaus Netphen -

Die Senioren-Service-Stelle der Stadt Netphen veranstaltet am Samstag den 8. Oktober 2011 von 11:00 bis 17:00 Uhr im Rathaus der Stadt Netphen den 1. Thementag, unter dem Motto " Gesichter der Demenz". An diesem Tag stehen u. a. eine Bilderausstellung, Workshops, Vorträge, ein Büchertisch sowie die Betreuung von Menschen mit Demenz auf dem Programm. Des Weiteren werden Vorträge im Raatssaal vorgeführt. Auf verschiedenen Ebenen des Rathauses werden Infostände von unterschiedlichen Einrichtungen und Vereinen aufgestellt. Der Eintritt ist frei.  Das komplette Programm finden Sie im Flyer zum Download am Ende dieser Seite


 "Heute schon an morgen denken" 1. Neunkirchener Seniorentag

Der 1. Neunkirchener Seniorentag findet unter dem Motto "Heute schon an morgen denken" am Sonntag, den 25. September von 11:00 - 17:00 Uhr im Otto-Reifenrath-Haus in Neunkirchen statt. Sie treffen an diesem Tag ein umfangreiches Programm mit Modenschau, Seniorengymnastik, Wohnberatung, Gedächtnisparcour, Musik, Bewegung für Senioren, Reisen und Freizeit u.v.m.an. Den Ablauf des Tages finden Sie im Flyer zum Download am Ende dieser Seite.

 


 Schenken mit „warmer Hand“

Vermögensübergabe an die nächste Generation

 

Vortragsveranstaltung am 29.11.2011 um 19.00 Uhr im Rathaus in Netphen

 

 

 

 

 

 

Milliarden Euro werden in den nächsten Jahrzehnten von einer Generation auf die nächste weitergegeben. Soll man mit „kalter“ Hand vererben oder mit „warmer“ Hand (Übertragung in vorweggenommener Erbfolge) sein Vermögen an die nächste Generation weitergeben?

Wie sichere ich mich ab (Wohnrecht, Nießbrauch und Pflege)? Wie kann ich mich absichern, wenn ich als Übergeber Sozialhilfe in Anspruch nehmen muss? Wie werden Geschwister „abgefunden“? Was tun, wenn der Übernehmer sich überschuldet, scheiden lässt oder selbst Sozialleistungen in Anspruch nehmen muss.

 

Michael Kringe,

Rechtsanwalt und

Notar aus Wilnsdorf

 

Die Zeiten, in denen man ohne größeres Nachdenken sein Vermögen und damit sein Schicksal in jüngere Hände gibt, sind vorbei.

 

Gestaltungsfragen bei Überlassungsverträgen mit der jüngeren Generation, aber auch zwischen Ehepartnern, werden bei dieser Veranstaltung erörtert.

Der Referent ist seit Jahrzehnten als Rechtsanwalt und Notar mit diesen Fragestellungen beschäftigt.

 

Der Eintritt beträgt 3,--€. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Veranstalter: Senioren-Service-Stelle der Stadt Netphen und Zukunftsinitiative 2020 „Leben und Wohnen im Alter“